TOP 100-Innovator: Innovation als Antwort auf den Strukturwandel

Beim Deutschen Mittelstands-Summit im Heidelberger Congress Center ist die Hänssler Kunststoff- und Dichtungstechnik GmbH mit dem TOP 100-Innovator-Award ausgezeichnet worden. Überreicht wurde die Auszeichnung von Bundespräsident a. D. Christian Wulff, der den Wettbewerb als Mentor begleitet. Das TOP 100-Siegel würdigt etwas, das sich schwer in einer Kennzahl fassen lässt: die Innovationskraft eines Unternehmens. Im wissenschaftlichen Auswahlverfahren unter Leitung von Prof. Dr. Nikolaus Franke haben wir in der Größenklasse B besonders in der Kategorie Digitalisierung und KI überzeugt.
„Die Randbedingungen in der Industrie haben sich drastisch verändert. Schwächephasen sind die Zeit, in der über Innovation entschieden wird. Wer im Abschwung an seinen Prozessen, seiner Fertigung und seinen Produkten weiterarbeitet, kommt erfahrungsgemäß stärker heraus. Das ist unsere Strategie, und dieses Jahr haben wir sie bewusst auf den Prüfstand gestellt.“
„Den Satz ‚So haben wir das immer gemacht‘ sehen wir als Hürde, die wir mit Argumenten überwinden wollen. Wer Innovation will, muss Überzeugungsarbeit leisten“, sagt Geschäftsführer Sebastian Hänssler. Dieselbe Haltung zeigt sich im Umgang mit Schadensfällen. Statt nur das defekte Teil zu tauschen, analysieren wir gemeinsam mit dem Kunden das ganze System: „Weg vom Teilefertiger, hin zum Wissenspartner. Nur wenn wir unser Know-how aktiv teilen und früh in die Entwicklung einbringen, schaffen wir Mehrwert“, so Hänssler.
Trends, die unsere Richtung bestätigen
Der Summit begann mit einer Vision vom Jahr 2030 und einer Roboshow. Für uns war das eine Bestätigung. „Dass Robotik enorm wichtig wird, haben wir schon länger erkannt, weshalb unser hauseigener Ingenieur für Automatisierungstechnik viel daran arbeitet.“
Unser Highlight war das Panel von ZEIT für Unternehmer mit der Frage, ob Innovation uns aus der Krise holen kann. Die Antwort, auf die man sich einigte: ja, möglich ist es, aber dafür braucht es mehr partnerschaftliche Zusammenarbeit, mehr Geschwindigkeit und mehr Risikobereitschaft. Auch technisch war das Panel spannend, mit Einblicken in Embedded-KI und in ein KI-Kontextmodell (Ontologie).
Unser Fazit fällt positiv aus. „Wir machen schon vieles richtig. Aber wir wollen mehr Zusammenarbeit mit Partnern, um in KI und Robotik noch besser zu werden, und uns häufiger mit innovativen Köpfen austauschen. Gerade unser großformatiger 3-D-Druck (LFAM) ermöglicht viel Neues, aber auch unsere klassische Zerspanung von Kunststoffen und die daraus entstehenden Dichtungen und Kunststoffteile sind für viele Branchen interessant“, so Sebastian Hänssler.
Für unsere Kunden und Partner zählt am Ende, was dabei herauskommt: stabilere Preise und mehr Liefersicherheit, Bauteile, die bisher nicht machbar waren, schnellere und transparentere Abläufe sowie Produkte mit längerer Standzeit. Das Siegel ist dabei Nebensache. Wichtig ist, was dahintersteht.
Mehr zu unseren Innovationsfeldern: LFAM (großformatiger 3-D-Druck) · DLC-Beschichtung · PFAS-freie Dichtungen












