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Dichtungstechnik vom Entwicklungspartner
Sie haben eine Idee – wir machen sie dicht!
Seit 40 Jahren.
Made in Germany
Viele Werkstoffe
100 % Direkt Betreuung
1-2500 mm Durchmesser
Fräsen eines sehr großen Dichtungsrings

Dichtungstechnik vom Entwicklungspartner

Sie haben eine Idee – wir machen sie dicht! Seit 40 Jahren.

Unsere Dichtungen


Dichtungen bei Hänssler anfertigen lassen

DIN EN ISO 9001 Zertifikat
Qualität
DIN EN ISO 14001 Zertifikat
Umwelt
DIN EN ISO 50001 Zertifikat
Energie

Vom Standardprofil bis zur Sonderentwicklung

Wir denken in Einbauräumen, nicht in Katalognummern

Eine Dichtung ist nur so gut wie das Verständnis der Anwendung, für die sie gebaut wurde. Das gilt für eine Standardabmessung genauso wie für eine Sonderentwicklung. Hänssler ist kein Händler, der Katalogware weiterverkauft, und auch kein Lohnfertiger der nach Zeichnung produziert ohne Fragen zu stellen. Wir sind ein Entwicklungspartner, der mitdenkt und 40 Jahre Erfahrung in der Dichtungstechnik miteinbringt.

Solider und flexibler Standard

Den Großteil unseres Portfolios machen Dichtungen nach etabliertem Stand der Technik aus. Dichtungsprofile, die sich in jahrzehntelanger Praxis bewährt haben und heute zum großen Teil in Normen oder im allgemein anerkannten Konstruktionswissen abgebildet sind. Wer Dichtungen von Parker, Freudenberg oder Trelleborg kennt, bekommt bei uns Lösungen auf demselben technischen Niveau.

Es gibt jedoch Punkte, in denen wir uns unterscheiden. Zum einen kommunizieren wir auf Augenhöhe mit Ihnen und benennen beispielsweiße die tatsächliche Werkstoff-Zusammensetzung. Ob jetzt NBR mit 70 Shore A, PTFE mit 25 % Glasfaserfüllung oder ein PEEK in seiner spezifischen Variante, bei uns wissen Sie, was Sie verbauen. Basierend auf dieser Grundlage können Sie technisch wie kaufmännisch besser entscheiden.

Bei der Geometrie sind wir als Hersteller nicht an feste Katalogabmessungen gebunden. Innerhalb einer Profilfamilie skalieren wir Maße frei und passen Größen, Toleranzen und Werkstoff an Ihren Einbauraum an, statt den nächstpassenden Standardartikel zu liefern. Wir liefern soliden Standard sind aber flexibler, dank derselben Entwicklungskompetenz, die unsere Sonderprofile möglich macht.

Wenn Standard nicht mehr ausreicht

Bevor wir ein Profil auslegen, wollen wir wissen, was in der Anwendung tatsächlich passiert. Welches Medium fließt durch das System, welche Reinigungschemie kommt regelmäßig zum Einsatz, wie sieht die Gegenlaufoberfläche aus? Welche Temperaturen treten auf, nicht nur im Normalbetrieb, sondern auch in den Spitzen? Wie ist der Einbauraum zugänglich, wenn die Dichtung irgendwann getauscht werden muss?

Diese Fragen kosten am Anfang etwas Zeit. Auf lange Sicht sparen sie deutlich mehr. Ob eine Dichtung über Jahre hält oder nach wenigen Monaten getauscht werden muss, hängt nicht nur vom Profil ab. Auch die Randbedingungen, die bei der Auslegung berücksichtigt oder übersehen wurden, entscheiden darüber. Aus tausenden Projekten haben wir gelernt, wo die kritischen Stellen liegen, und können sie frühzeitig adressieren.

Bei uns arbeiten Sie mit einem festen Ansprechpartner. Jemand, der Ihre Einbausituation kennt, Rückfragen bündelt und bei Änderungen im Projekt nicht jedes Mal von vorne anfängt. Er stimmt sich mit Konstruktion und Produktion ab, gibt Rückmeldung zu Toleranzen, Kanten und Montagebedingungen und meldet potenzielle Schwachstellen, bevor sie im Betrieb auffallen.

Wir begleiten Ihre Dichtung vom ersten Gespräch bis in die Serie, immer mit dem Ziel, sowohl wirtschaftlich als auch technisch ein besseres Ergebnis zu erzielen.

Sebastian Hänssler
Alexander Weber
Stefanie Schramm
Stefanie Schramm

Lassen Sie uns gemeinsam Ihre optimale Dichtungslösung finden.

Für Standardlösungen und Sonderanfertigungen bieten wir Ihnen eine individuelle Fachberatung.

Werkstoffvielfalt für Ihre Dichtung

Dichtungen aus Elastomeren

Wir verarbeiten praktisch alle technisch relevanten Elastomerklassen. NBR und HNBR für Hydraulik und Pneumatik im Standardtemperaturbereich, FKM und FFKM für aggressive Medien und hohe Temperaturen, EPDM für Wasser, Heißwasser und polare Lösungsmittel, VMQ und FVMQ für Lebensmittel und tiefe Temperaturen. Bei der Werkstoffwahl berücksichtigen wir Medium, Temperatur, Druckwechsel, Schmierungszustand und Chemie gemeinsam.

Dichtungen aus Thermoplasten

Für Führungs­elemente, Stütz­ringe und Spezial­dichtung­en verwenden wir thermo­plast­ische Werk­stoffe wie PA, POM, PEEK und PPS. PEEK in unter­schied­lichen Com­pound­ierun­gen, etwa kohle­faser-, glas­faser- oder PTFE-gefüllt, bietet die höchste Belastbarkeit unter Druck, Temperatur und Reibung.

Dichtungen aus PTFE und Compounds

PTFE-Compounds bilden das Rückgrat unserer Dichtungen. Je nach Anforderung mit Bronze, Glasfaser, Kohlefaser, Graphit oder Polyimid gefüllt. Damit decken wir Anwendungen ab, die mit Elastomeren nicht mehr lösbar sind: chemisch aggressive Medien, Trockenlauf, sehr hohe oder sehr tiefe Temperaturen.

Unsere Kernkompetenzen in der Dichtungstechnik

Ein Ansprechpartner beim telefonieren
Persönlicher Ansprechpartner
Ein Zahnrad gefüllt mit Puzzleteilen, die ineinander greifen
Auswahl des richtigen Werkstoffes
Eine Schatzkarte mit einem Turm
Entwicklung von Dichtungen
Eine abgehakte Checkliste
Qualität aus Eigenfertigung
drei Hände, die im Kreis übereinander liegen
Wirtschaftlich­keitsanalyse
Durch Linien vernetzte Teilbereiche eines Prozesses in einem Prozessflussdiagramm
Systemverbesserung
Eine Hand mit Sternen, Bauteil und Uhr als Symbol für technischen Support
Schadensanalysen
Ein Zertifikat
Dichtsätze
eine Stoppuhr
Flexible Fertigung
Ein Lieferwagen mit einer Uhr
Kurze Lieferzeiten
Persönlicher Ansprechpartner
Auswahl des richtigen Werkstoffes
Entwicklung von Dichtungen
Qualität aus Eigenfertigung
Wirtschaftlichkeitsanalyse
Systemverbesserung
Schadensanalysen
Dichtsätze
Flexible Fertigung
Kurze Lieferzeiten

    Ihre Anwendung, unsere Dichtung

    DICHTKUNST²

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    Häufig gestellte Fragen zur Dichtungstechnik

    Was ist Dichtungstechnik?

    Dichtungstechnik ist die Ingenieurdisziplin, die sich mit der Abdichtung von Fugen zwischen Bauteilen befasst. Überall dort, wo zwei Oberflächen aufeinandertreffen und ein Medium wie Öl, Gas, Wasser oder Dampf nicht von einer Seite auf die andere gelangen darf, braucht es eine Dichtung. Welcher Werkstoff, welche Geometrie und welches Einbauprinzip dafür geeignet ist, hängt von Druck, Temperatur, Medium, Bewegung, Oberflächenqualität und Schmierzustand ab. Diese Größen zu beherrschen ist der Kern der Dichtungstechnik.

    Wofür werden Dichtungen eingesetzt?

    Dichtungen verbinden Bauteile so, dass Prozessmedien im Betriebsdruckbereich bleiben und keine Kontamination entsteht. Die Dichtungstechnik unterscheidet zwischen statischen Dichtungen wie Flachdichtungen oder O-Ringen in ruhenden Fugen und dynamischen Dichtungen wie Radial-Wellendichtringen, Kolben- und Stangendichtungen, bei denen Reibung und Abrieb die Auslegung mitbestimmen.

    Wie werden Dichtungen ausgelegt?

    Bei der Auslegung werden Systemvariablen wie Druck, Temperatur, Geschwindigkeit, Medium, Oberflächenqualität und Kontamination zu einem stimmigen Dichtungskonzept verarbeitet. Die technische Balance liegt zwischen Leckage, Reibung, Verschleiß und Standzeit. Eine sehr dichte Ausführung senkt die Leckage, erhöht aber Reibung und Wärmeeintrag, was wiederum Verschleiß und Alterung beschleunigt. Eine reibungsarme Auslegung lässt mehr Leckage zu und kann den Wirkungsgrad reduzieren. Gute Dichtungstechnik bedeutet, diese Größen gekoppelt zu betrachten und Material, Profilgeometrie, Vorspannung und Schmierzustand so abzustimmen, dass das System unter realer Betriebslast robust funktioniert. Maßgebliche Normen sind unter anderem ISO 6194 für Radial-Wellendichtringe, ISO 5597 für Stangendichtungen sowie DIN 3771 / ISO 3601 für O-Ringe.

    Was ist der Unterschied zwischen statischen und dynamischen Dichtungen?

    Statische Dichtungen wie O-Ringe oder Flachdichtungen sitzen zwischen zwei zueinander ruhenden Bauteilen, etwa Flansch und Gehäuse. Dynamische Dichtungen wie Stangen-, Kolben- oder Wellendichtungen müssen eine Relativbewegung abdichten, translatorisch oder rotatorisch. Ihre Auslegung berücksichtigt zusätzlich Reibung, Schmierfilmaufbau und Verschleiß.

    Welche Werkstoffe werden für Dichtungen verwendet?

    Die wichtigsten Werkstoffklassen sind Elastomere (NBR, HNBR, FKM, FFKM, EPDM, VMQ), Thermoplaste (PA, POM, PEEK), PTFE-Compounds und in Sonderfällen Metalle oder faserverstärkte Verbundwerkstoffe. Die Wahl hängt von Medium, Temperatur, Druck, Bewegungsart und regulatorischen Anforderungen ab. Es gibt selten den einen „besten“ Werkstoff, sondern den am besten passenden für genau diese Anwendung.

    Warum fällt eine Dichtung aus?

    Häufige Ausfallursachen sind Spaltextrusion bei zu hohem Druck oder zu großem Spalt, chemischer Angriff durch nicht freigegebene Medien, Heat Aging bei Temperaturüberschreitung, Kompressionsverformungsrest, Abrieb durch raue Gegenlaufflächen oder unzureichende Schmierung. Die schnelle Antwort „neue Dichtung einbauen“ greift in vielen Fällen zu kurz. Eine Schadensanalyse zeigt die wahre Ursache und verhindert die Wiederholung.

    Wie finde ich die richtige Dichtung für meine Anwendung?

    Sechs Größen sind nötig: Medium und Reinigungschemie, Druckbereich (statisch, dynamisch, mit Spitzen), Temperaturbereich (Normalbetrieb und Extreme), Bewegungsart und Geschwindigkeit, Einbauraum mit Toleranzen, sowie regulatorische Anforderungen. Mit diesen Informationen schlagen wir ein passendes Konzept vor, entweder mit einem Standardprofil oder mit einer Sonderentwicklung.

    Was kostet eine Sonderentwicklung?

    Sonderentwicklungen rentieren sich oft schon bei kleinen Stückzahlen, wenn die Standzeit gegenüber einer Standardlösung deutlich steigt oder ungeplante Stillstände vermieden werden. Wir kalkulieren transparent über den Lebenszyklus, nicht nur über den Stückpreis.

    Ab welcher Stückzahlen fertigt Hänssler Dichtungen?

    Unser Mindestproduktionswert beträgt 75 €. Die genaue Stückzahl, ab der wir produzieren, ist somit abhängig von der Dichtung und dem Werkstoff. Grundsätzlich bieten wir aber keine Einzelanfertigung für den einmaligen Austausch von Dichtungen an.

    Für wen fertigt Hänssler Dichtungen?

    Wir fertigen Dichtungen für viele unterschiedliche Branchen in der Industrie. Wir verkaufen nicht an Privatpersonen. Wir sind ein Lohnfertiger und Entwicklungspartner für Unternehmen.

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