Überführung ins Formteil

Sie brauchen für ihr Produkt am Ende ein in Großserien produziertes Kunststoffteil? Dann benötigen sie ein Spritzguss-Formteil? Der Weg zum Formteil ist genauso entscheidend wie das Teil selbst und auf diesem Weg ist Hänssler ihr Entwicklungspartner.
Welche Leistungen bietet Hänssler bei Formteilen?
Wir fertigen ausschließlich spanend (also Dreh-, Fräs- und Drehfrästeile) und additiv (3D-Druck). Wir betreiben keinen eigenen Spritzguss. Stattdessen entwickeln und bauen wir Ihren Prototyp oder die Kleinserie als gedrehtes, gefrästes oder gedrucktes Teil, welches wir von Anfang an spritzgussgerecht auslegen und vernetzen Sie nach der erfolgreichen Entwicklung mit unseren Partner-Spritzgussunternehmen für die Serienfertigung. So entsteht ein durchgängiger Weg vom ersten Muster bis zum Serien-Formteil, ohne dass Sie zweimal entwickeln müssen. Technologisch hat sich werkstoff- und verfahrenstechnisch die letzten Jahre sehr viel getan, sodass man mit additiv oder subtraktiv gefertigten Bauteilen/Prototypen sehr nahe an das Eigenschaftsprofil von Spritzgussteilen kommt.
Was meint die „Überführung ins Formteil“ bei Hänssler?
Wir begleiten Ihr Bauteil von der Idee über den erprobten Prototyp bis zur Schwelle der Serienfertigung und übergeben dann an einen passenden Spritzgusspartner. Unsere Rolle ist die des Entwicklungspartners. Wir klären Werkstoff, Geometrie und Funktion und fertigen das Teil dann als Dreh-, Fräs- oder Druckteil. Dieses Teil können Sie dann erproben.
Warum kann ich nicht gleich spritzgießen?
Spritzguss benötigt ein Spritzgusswerkzeug und das lohnt sich erst in der Großserie. Für Entwicklung, Funktionsmuster, Prototyp und Kleinserie sind gefräste, gedrehte oder gedruckte Teile die bessere Wahl. Sie entstehen werkzeuglos, sind schnell verfügbar und vergleichsweise günstig.
So können sie die Geometrie erproben und den Werkstoff absichern, bevor Sie Geld in ein Spritzgusswerkzeug stecken. Stellt sich in der Erprobung heraus, dass eine Wandstärke, ein Radius oder eine Funktion noch angepasst werden muss passen wir ein paar Parameter an und liefern die nächste Version des Prototyps zügig. Wenn das Spritzgusswerkzeug einmal steht, dann gibt es kein zurückmehr. Wir stellen sicher, dass alles stimmt.

Verschiedene Vakuumgussteile aus PU | Einsatz: Erstserien im Anlagenbau
Wir denken das Formteil von Anfang an mit
Wer den Prototyp spritzgussgerecht auslegt, spart beim Serienanlauf Zeit und Werkzeugkosten. Genau darauf achten wir schon beim gedrehten, gefrästen oder gedruckten Teil.
Konkret heißt das, das wir Ihnen dabei helfen das Bauteil so zu gestalten, dass es sich später sauber spritzgießen lässt. Etwa mit möglichst gleichmäßigen Wandstärken, sinnvollen Radien und Übergängen sowie einer Geometrie, die das Entformen nicht unnötig erschwert. Unser Ziel dabei ist immer, dass der Sprung von den Prototypen oder der Kleinserie zur Spritzgussserie eine möglichst unkomplizierte Übergabe ist und keine Neuentwicklung und Neuerprobung benötigt
Was Hänssler fertigt – und was die Partner übernehmen
| Bei Hänssler | Bei den Spritzguss-Partnern |
|---|---|
| 3D-Druck-, Dreh-, Fräs- und Drehfrästeile | Spritzguss-Formteile in Serie |
| Entwicklung, Prototyp, Kleinserie, Sonderteile | hohe Stückzahlen |
| spritzgussgerechte Auslegung | Serienproduktion mit Werkzeug |
Wann lohnt sich die Überführung ins Formteil?
Was wir für den Start benötigen
Hilfreich sind Zeichnung, Muster, Skizze und idealerweise bereits CAD Daten, dazu die gewünschte Funktion, die Einsatzbedingungen (Medium, Temperatur, Belastung, Bauraum) und besonders wichtig für diesen Weg – die geplante Zielstückzahl. Daraus leiten wir ab, ob und wann sich der Schritt in den Spritzguss lohnt und wie das Teil dafür auszulegen ist.




















